Schulen in Karlsdorf-Neuthard

Vorausstzung für die Planung eines Neubaus einer Grundschule in Karlsdorf ist ein sogenanntes Aufgabeverfahren zu durchlaufen. Ziel dieses Verfahrens ist, dass die Schulverwaltung - also das Regierungspräsidium - auf die Rückzahlung früherer zweckgebundener zuschüsse verzichtet zugunsten eines Neubaus. Anbei die Infos aus der GR Sitzung vom 17.04.2018:

GR Sitzung vom 17. April 2018 - Beschlussvorlage
Beschlussvorlage_VL-50-2018.pdf
PDF-Dokument [195.2 KB]
GR Sitzung vom 17. April 2018 - Aufgabeverfahren
Aufgabeverfahren_Schoenbornschule.pdf
PDF-Dokument [6.0 KB]

Gleich zweimal war das Thema "Schule in unserer Gemeinde" aktuell in der Presse:

- 26.10.2017: Artikel über die Gemeinderatssitzung vom 24.10.

- 27.10.2017: Artikel über den Besuch der Kultusministerin von Baden-Württemberg, Susanne Eisenmann, u.a. zu einem regionalen Schulkonzept

Lesen Sie beide BNN Artikel hier:

Überblick 

Nach der erfolgreichen Sanierung der Sebastiansschule in Neuthard sind dort die Räumlichkeiten und die Unterrichtsmöglichkeiten zukunftsfähig.

Anders verhält es sich mit der Schönbornschule in Karlsdorf:  Bausubstanz und Raumkapazitäten sind als kritisch einzustufen. Bisher war die Frage der Sanierung eng gekoppelt mit der Frage der Entwicklung der Schullandschaft und der damit verbundenen Frage, welche Schultypen können in unserer Gemeinde angeboten werden. Zwischenzeitlich steht fest, dass die bisherige Konstellation einer Grundschule in Verbindung mit einer Werkrealschule als nicht mehr zukunftsweisend einzustufen. Für das aktuelle Jahr liegen für die Werkrealschule in Karlsdorf keine einzige Anmeldung vor.

Eine Studie soll Klarheit bringen!

In einer vom Gemeinderat am 30.05. beauftragen Studie wurde unser Vorschlag, neben einer Sanierung auch einen Neubau mit auszuloten, ebenfalls beleuchtet. In der vorliegenden Studie wird als Fazit festgehalten, dass der Neubau einer Grundschule einer Sanierung vorzuziehen ist, da bei einer Sanierung ein eigentlich zu großes Gebäude saniert werden würde und sich bei einem Neubau ein „passgenaues“ Raumprogramm deutlich wirtschaftlicher realisieren läßt. 

 

Grundschule

Die Studie kommt zum Ergebnis, dass ein Neubau zu empfehlen wäre, da damit ein passgenaues Raumprogramm realisierbar wäre. Hinzu kommt, dass ein neubau mit geschätzten 7,6 Mio.€ deutlich wirtschaftlicher wäre als die Sanierung der bestehenden, wenn auch größeren Gebäude mit 9,83 Mio.€. Die nebenstehende Grafik zeigt beispielhaft, wo der Neubau entstehen könnte, eine finale Entscheidung dazu gibt es noch nicht. 

 

Realschule

Die Studie hat in einer Variante auch die Kombination Grundschule + Realschule analysiert. Aufgrund der prognostizierten Schülerzahlen könnte es möglich sein, dass die Mindestanzahl von 40 Schülerinnen und Schüler pro Jahrgang alleine aus der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard für den 2-zügigen Realschulbetrieb erreicht wird. Entscheidend wäre, dass sich aus den bisherigen Wechslern zur Gemeinschaftsschule einige für die Realschule vor Ort enscheiden würden. Auch hier empfiehlt die Studie einen Neubau als 2. Bauabschnitt, da die gesamten Kosten gür GS und RS mit ca. 17 Mio.€ in etwa gleich auf liegen zu einer Sanierung. Die nebenstehende Grafik zeigt beispielhaft, wo der Neubau entstehen könnte, eine finale Entscheidung dazu gibt es ebenfalls noch nicht. 

Fazit

Wir Freie Wähler begrüßen dieses Neubaukonzept bei gleichzeitigem Rückbau der bestehenden Gebäude. Inwieweit die neue Grundschule in einer Kombination mit einer neuen Realschule in einer zweiten Stufe realisierbar ist, werden die zukünftigen Entwicklungen zeigen, insbesondere die Ergebnisse der dafür notwendigen regionalen Schulentwicklung und die Abstimmungen mit den umliegenden Kommunen.

Die Schönbornschule in Karlsdorf ist sichtbar in die Jahre gekommen. Wir sehen es als vorrangige Aufgabe an, die Sanierung des Gebäudes in Angriff zu nehmen. In der Finanzplanung ist das Vorhaben seit längerem vorgesehen. Aktuell sind in der Mittelfristplanung ca. 4,4 Mio.€ eingeplant. Voraus-sichtlich kann mit einem Zuschuss von ca. 0,6 Mio.€ gerechnet werden. In der GR-Sitzung vom 30.05. wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Ziel ist, die baulichen Möglichkeiten auszuloten. Wir freuen uns, dass unser Vorschlag neben der Sanierung auch einen Neubau mit auszuloten in die Studie mit aufgenommen wird. Auf Basis der Ergebnisse der Studie wird es notwendig sein, eine regionale Schulentwicklung mit den umliegenden Kommunen, insbesondere auch mit der Stadt Bruchsal, zu besprechen. Umfragen bei Eltern haben ergeben, dass kaum Interesse an einer Gemeinschaftsschule besteht, eher an einer Realschule.

BNN Artikel vom 2. Juni 2017 - Schulkonzept gefordert
2017-06-02 BNN schulkonzept gefordert.pd[...]
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Di, 24.09., 19.00 Uhr

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